Online Fortbildung
Kommunikation mit Bewohnern und Angehörigen
10 Lernmodule (37:48 Min)
Zusammenfassung
Kommunikation in ambulanter und stationärer Pflege gezielt gestalten: Pflegekräfte reflektieren Kommunikationsprozesse mit Bewohnern und Angehörigen, erkennen Ursachen für Missverständnisse und trainieren lösungsorientierte Gesprächsführung, Feedback sowie Umgang mit Konflikten in sensiblen Pflegesituationen.
Kursbeschreibung
Haben Sie auch Gesprächssituationen, in denen Sie Angehörige und Pflegebedürftige nicht verstehen? Sei es verbal oder nonverbal – manchmal redet man einfach aneinander vorbei.In diesem Schulungsvideo gehen Sie gemeinsam mit unserem Referenten Hermann-Josef Ahmann, Dipl. Ökonom und Multiplikator des Strukturmodells sowie Dozent für Managementthemen in der Pflege, den Ursachen von missverständlicher Kommunikation auf den Grund.
Um erfolgreich zu kommunizieren hilft es, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen. Wenn Sie verstehen, wie sich der Gesprächspartner fühlt und worum er sich sorgt, können Sie sein Verhalten besser einschätzen. Lernen Sie vom Referenten, wie Sie professionell und lösungsorientiert Gespräche im Pflegealltag führen.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Was ist Kommunikation?
- Wie gebe ich konstruktives Feedback?
- Was empfinden Pflegebedürftige und ihre Angehörige?
- Wie entsteht ein Kommunikationskonflikt?
- Wie löse ich Missverständnisse, um erfolgreich zu kommunizieren?
- Kommunikation mit Herz in schwierigen Situationen: ELSE
- Wie gehe ich mit abwehrendem Verhalten von Menschen mit einer Psychose um?
- Wie entwickle ich durch Kommunikation eine Beziehung zum Gegenüber?
- Tipps für ein erfolgreiches Telefonat
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich Missverständnisse in Gesprächen mit Bewohnern und Angehörigen vermeiden?
Im Kurs lernen Sie, die Ursachen für missverständliche Kommunikation zu erkennen und gezielt zu vermeiden. Dazu gehört das bewusste Eingehen auf die Perspektiven und Sorgen Ihres Gesprächspartners, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen.
Wie gehe ich im Pflegealltag professionell mit abwehrendem Verhalten, beispielsweise bei einer Psychose, um?
Sie erhalten im Kurs konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit abwehrendem Verhalten, insbesondere bei Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ziel ist es, durch empathische und lösungsorientierte Kommunikation schwierige Situationen zu deeskalieren.
Welche Rolle spielen nonverbale Signale in der Kommunikation mit Pflegebedürftigen?
Der Kurs vermittelt, wie Sie nonverbale Zeichen richtig deuten und als ergänzendes Kommunikationsmittel gezielt einsetzen können. Nonverbale Aspekte sind besonders wichtig, wenn verbale Verständigung eingeschränkt ist.
Wie kann ich als Pflegekraft konstruktives Feedback an Angehörige und Bewohner geben, ohne Konflikte zu provozieren?
Sie erlernen Methoden zur wertschätzenden Rückmeldung, die auf Verständnis und Klarheit abzielen. Dadurch können Sie Feedback so gestalten, dass es als Unterstützung verstanden wird und die Beziehung stärkt, anstatt sie zu belasten.
Welche Tipps werden für ein gelungenes Telefonat mit Angehörigen im ambulanten oder stationären Bereich vermittelt?
Der Kurs gibt praxisnahe Tipps, um Telefonate strukturiert, empathisch und zielorientiert zu führen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Aufbau von Vertrauen und dem Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen am Telefon.
Referent
Hermann-Josef Ahmann
Hermann-Josef Ahmann ist darüber hinaus offizieller Multiplikator des Strukturmodells für die Pflegedokumentation sowie Autor verschiedener Fachbücher und Fachartikel.