Online Fortbildung
Palliative Geriatrie
3 Lernmodule (45:45 Min)
Zusammenfassung
Palliative Geriatrie in ambulanter, stationärer Pflege und Klinik: Der Kurs vermittelt Besonderheiten, Ziele und das Betreuungskonzept der palliativen Geriatrie. Schwerpunkte sind interprofessionelle Teams, Patientenverfügung sowie Umgang mit Essen und Trinken am Lebensende bei Demenz.
Kursbeschreibung
Dr. med. Volkan Aykaç, Geriatrie Lehrkoordinator der Charité und Oberarzt für innere Medizin, erklärt die Ziele und die Begrifflichkeit der palliativen Geriatrie. Er geht hierbei auf Besonderheiten gegenüber der Palliativmedizin ein und hebt das ganzheitliche Betreuungskonzept und das interprofessionelle Betreuungsteam hervor.Im zweiten Teil konzentriert er sich auf den Patientenwillen und klärt in dem Zusammenhang den Unterschied zwischen Betreuung, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Zum Abschluss greift er das viel diskutierte Thema Hunger und Durst im Sterbeprozess auf und beantwortet hierzu die häufigsten Fragen.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Definition
- Palliativmedizin
- Geriatrie
- Palliative Geriatrie
- Betreuungskonzept
- Einbeziehung und Begleitung von Angehörigen
- Spezifischer Fall
- Demenzkranker
- Behandlung
- Symptomatische Therapie
- Der Patientenwille:
- Vorsorgevollmacht
- Betreuung
- Patientenverfügung
- Essen und Trinken am Lebensende:
- PEG (perkutane endoskopische Gastrostomie) >
- Angehörigenaufklärung
- Menschen mit Demenz
- Flüssigkeitszufuhr?
Häufig gestellte Fragen
Was sind die zentralen Unterschiede zwischen palliativer Geriatrie und klassischer Palliativmedizin?
Die palliative Geriatrie richtet ihren Fokus speziell auf ältere, mehrfacherkrankte Menschen und berücksichtigt deren individuellen Bedürfnisse. Im Gegensatz zur allgemeinen Palliativmedizin steht hier oft ein ganzheitliches Betreuungskonzept mit besonderer Einbeziehung von Angehörigen und einem interprofessionellen Team im Vordergrund.
Wie werden Patientenwille, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in der palliativen Geriatrie voneinander abgegrenzt?
Im Kurs wird erläutert, dass der Patientenwille die grundsätzlichen Wünsche des Patienten umfasst, während die Patientenverfügung konkrete Anweisungen zu medizinischen Maßnahmen festlegt. Die Vorsorgevollmacht ermöglicht einer bevollmächtigten Person, im Sinne des Patienten Entscheidungen zu treffen, wenn dieser selbst nicht entscheidungsfähig ist.
Welche Besonderheiten sind bei der palliativen Betreuung von Menschen mit Demenz zu beachten?
Menschen mit Demenz können ihren Willen oft nicht mehr selbst ausdrücken, weshalb die Kommunikation mit Angehörigen und die Berücksichtigung einer Patientenverfügung besonders wichtig sind. Der Kurs behandelt spezifische Herausforderungen, wie die Einschätzung von Schmerz und Unwohlsein bei Demenzkranken.
Wie wird im Kurs das Thema Essen und Trinken am Lebensende bei geriatrischen Patienten behandelt?
Es wird diskutiert, welche physiologischen und psychologischen Aspekte beim Thema Hunger und Durst in der Sterbephase zu beachten sind. Zudem erhalten Teilnehmer Hinweise, wie sie betroffene Patienten und deren Angehörige fachgerecht aufklären und begleiten können.
Welche Aufgaben übernimmt das interprofessionelle Team in der palliativen Geriatrie?
Das interprofessionelle Betreuungsteam vereint unterschiedliche Fachrichtungen wie Pflege, Medizin, Sozialarbeit und Therapie, um eine ganzheitliche Versorgung zu gewährleisten. Im Kurs wird beschrieben, wie diese Zusammenarbeit dazu beiträgt, sowohl die Lebensqualität der Patienten als auch die Unterstützung der Angehörigen zu verbessern.
Referent
Dr. med. Volkan Aykaç
Nicht nur seine umfassenden Erfahrungen und seine Leidenschaft im Umgang mit betagten Patienten zeichnen Dr. Aykaç aus. Er ist passionierter Musiker und steht seit vielen Jahren regelmäßig auf der Bühne. Seine Musik ist eine Mischung aus Reggae, Ska, HipHop und orientalischen Einflüssen. Es geht darin um Frieden, Liebe und Völkerverständigung. Die Einnahmen aus CD-Verkäufen, Konzerten und Charity-Aktionen spendet er einem guten Zweck.