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Psychopharmaka im Überblick: Indikation, Wirkung & Nebenwirkung
6 Lernmodule (40:17 Min)
Zusammenfassung
Psychopharmaka in Klinik und Pflege: Überblick zu Indikation, Wirkung und Nebenwirkung von Antidepressiva und Neuroleptika. Lernen Sie Einsatzgebiete, Wirkmechanismen sowie Risiken bei älteren Menschen und in der Schmerztherapie kennen. Ideal für ambulante wie stationäre Versorgung.
Kursbeschreibung
Mirtazapin, Quetiapin, Citalopram oder Melperon? Psychopharmaka gehören zum pflegerischen Alltag – wissen Sie immer genau, wofür ein Medikament verordnet wurde und welche Wirkung es hat?
In diesem kompakten und praxisnahen Kurs vermittelt Apothekerin Gesche Ratfeld anschaulich die wichtigsten Grundlagen zu Antidepressiva und Neuroleptika: Wann kommen sie zum Einsatz? Welche Rolle spielen sie im Rahmen der Schmerztherapie? Wie wirken sie auf das zentrale Nervensystem? Und welche Nebenwirkungen sind relevant?
Erfahren Sie, wie ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin und Dopamin die Entstehung psychischer Erkrankungen wie Depressionen oder Psychosen beeinflusst – und wie Psychopharmaka gezielt regulierend eingreifen können.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einsatz bei älteren Menschen, bei denen Psychopharmaka – etwa bei Demenz oder Parkinson – mit besonderer Vorsicht verordnet werden sollten, insbesondere wegen anticholinerger Nebenwirkungen.
Zum Download: Glossare im Anhang des Kurses
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Fachbegriffe
- Antidepressiva
- Neuroleptika
- Was sind Psychosen? – Ursachen und Bedeutung
- Neurotransmitter verstehen – Serotonin, Noradrenalin, Dopamin & ihre Rolle bei psychischen Erkrankungen
- Antidepressiva & Neuroleptika – Anwendung, Wirkung, Nebenwirkungen
- Einsatz bei Demenz & Parkinson – Was ist im Alter besonders zu beachten?
Häufig gestellte Fragen
Welche Psychopharmaka werden typischerweise bei Depressionen oder Psychosen eingesetzt und wie wirken sie?
Im Kurs werden vor allem Antidepressiva wie Mirtazapin und Citalopram sowie Neuroleptika wie Quetiapin und Melperon vorgestellt. Diese Medikamente greifen gezielt in den Stoffwechsel von Neurotransmittern wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin ein, um Symptome psychischer Erkrankungen wie Depressionen oder Psychosen zu lindern.
Welche besonderen Risiken bestehen beim Einsatz von Psychopharmaka bei älteren Menschen, zum Beispiel bei Demenz oder Parkinson?
Beim Einsatz von Psychopharmaka im Alter muss besonders auf Nebenwirkungen wie anticholinerge Effekte geachtet werden, da sie u. a. Verwirrtheit, Sturzgefahr und kognitive Einschränkungen verstärken können. Der Kurs geht auf die spezifischen Risiken und den sorgfältigen Umgang bei Demenz und Parkinson ein.
Welche Nebenwirkungen sind bei Antidepressiva und Neuroleptika besonders relevant für die Pflegepraxis?
Zu den relevanten Nebenwirkungen zählen unter anderem sedierende Effekte, motorische Unruhe, Gewichtszunahme sowie kardiovaskuläre und anticholinerge Effekte. Der Kurs erläutert, wie Pflegende Nebenwirkungen frühzeitig erkennen und was im Umgang damit zu beachten ist.
Welche Rolle spielen Psychopharmaka in der Schmerztherapie bei pflegebedürftigen Personen?
Psychopharmaka können ergänzend zur Schmerztherapie eingesetzt werden, insbesondere bei chronischen Schmerzen mit psychischer Begleitkomponente. Der Kurs zeigt auf, wann und wie diese Arzneimittel im interdisziplinären Team abgestimmt zur Anwendung kommen können.
Wie wird im Kurs auf die Bedeutung von Neurotransmittern wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin eingegangen?
Sie erfahren, wie ein Ungleichgewicht dieser Neurotransmitter zur Entstehung von Depressionen, Psychosen und anderen psychischen Erkrankungen beiträgt. Es wird erläutert, wie Psychopharmaka regulierend in diese Prozesse eingreifen und was das für die Therapie bedeutet.
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